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Judengasse
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In direkter Nähe zum mittelalterlichen Hauptmarkt befand sich das Trierer Judenviertel. Eingezwängt zwischen Hauptmarkt, Stockstraße, Stockplatz und Jakobstraße lässt die Judengasse auch heute noch den Charakter des ursprünglichen, nur 0,7 Hektar großen Viertels erahnen, in dem ca. 300 Mitglieder der jüdischen Gemeinde lebten.

Foto: U. Binsfeld Der Zugang erfolgte durch einen Torbogen vom Hauptmarkt aus, der durch eine Kette abgeschlossen werden konnte. Die Eisenringe in der Bogenlaibung weisen heute noch auf diese Absperrungen hin.

Erhalten hat sich auch noch etwas von der mittelalterlichen Bausubstanz, wie z.B. das gotische Haus Judengasse 2 aus dem 14 Jahrhundert. Ursprünglich existierten in dem Viertelnoch eine Synagoge, eine Frauen Synagoge und ein Frauenbad (Mikwe), die jedoch nicht konserviert wurden.

Große Bedeutung hatten die Juden in Trier als Finanzberater der Kurfürsten. Im Jahr 1349 kam es im Rahmen der allgemeinen Judenpogrome auch zu einer Judenverfolgung in Trier. Im Jahr 1418 wies Erzbischof Otto von Ziegenhain die Juden aus der Stadt und erst im 17. Jh. siedelten sich Juden wieder in Trier an.

Der Judenfriedhof befand sich ursprünglich im Bereich des Viehmarktes (Jüdemerstraße). So wurden hier bei Grabungen auch noch jüdische Grabsteine gefunden.

Foto: U. Binsfeld

Andrea Binsfeld




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