Kirchen in der Umgebung: Losheim - Orgelpunkt Trier: Orgel - und Chor - Musik an Dom und weiteren Trierer Kirchen. Touristische Sehenswürdigkeiten wie z.B. Porta Nigra und Trierer UNESCO Weltkulturerbe. 09.03.2011 19:53:09

OrgelpunktWeb

Powered by WhatUSeek

 

Kirchen in der Umgebung: Losheim

Zurück Zurück   Himmerod/Eifel | Schweich | Ehrang | Dillingen/Saar | Springiersbach | Losheim | Freudenburg | Wiltz/Luxembourg | Saarburg | Rachtig |

Pfarrkirche "St. Peter und Paul", Losheim 
ORGEL

Gebr. Oberlinger Orgelbau, Windesheim 
1985

 

In der Ortsmitte von Losheim erhebt sich auf einer durch die umliegende Bebauung kaum mehr wahrzunehmenden Anhöhe die Pfarrkirche St. Peter und Paul. 
Seit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert läßt sich auf diesem heutigen Kirchenhügel eine Nutzung als Kult- und Begräbnisstätte nachweisen.  Auch nach der Einführung des Christentums und nach dem Zurückdrängen der römisch-keltischen Kultur bleibt die einmal geheiligte Stätte des römischen Friedhofs kultischen Zwecken vorbehalten. Hier kam - vielleicht schon im 6. Jahrhundert, spätestens aber in den beiden folgenden Jahrhunderten - die Losheimer Christengemeinde zur Feier des Gottesdienstes zusammen. 

Die heutige Pfarrkirche

Die heutige Pfarrkirche wurde unter Beteiligung von Pastor Groß 1946 konzipiert. Die Entwürfe machen aus der ehemaligen gotischen bzw. postgotischen Hallenkirche eine weiträumige Basilika, die sich an frühchristlichen bzw. romanischen Kirchenräumen orientiert. 
Der 55 Meter lange, 19 Meter breite und im Mittelschiff 15 Meter hohe, weiträumige Kirchenbau setzt sich aus einer Vorhalle mit Orgelempore, einem dreischiffigen Langhaus und einem durch einen halbrunden Chorbogen begrenzten Chorraum zusammen. Architekt Stockhausen aus Neunkirchen errichtet 1953 an der Südseite der Westfassade auch den neuen Kirchturm, der 1954 mit einer Turmuhr als Geschenk der Zivilgemeinde versehen wurde.

2000 Jahre Losheimer Kulthügel

Die 2000-jährige Geschichte des Losheimer Kulthügels wurde 1958 von Bildhauer Hans Glave auf sechs Bronzeplatten auf dem Hauptportal der Kirche dargestellt.
Sie beginnt mit einem römischen-keltischen Mausoleum zur Zeit des Kaisers Augustus. Beweis für dieses Alter ist ein Stein mit Inschrift, der 1948 gefunden wurde. Weitere Fundstücke von 1948 waren Statuen, Reste einer Säule, prachtvolle Kapitelle sowie Aschenkisten und Abdeckwalzen der Mauern des Mausoleums.
Die Franken zerstörten dieses antike Werk und verarbeiteten die Abdeckwalzen zu Steinsärgen. Aus den Resten des Mausoleums enstand wahrscheinlich eine Turmkirche mit rechteckigem Grundriß und zwei kleineren Anbauten. In den Fundamenten dieses Baues lagen schöne Ornament-Stücke des keltisch-römischen Werkes. Vermutlich war dies Absicht, um den Sieg Christi über das Heidentum anzudeuten. Die Turmkirche wurde der Mittelpunkt einer fränkischen Siedlung, bis sie durch einen Brand zerstört wurde.
Um 1000 enstand unter dem Mettlacher Abt Focold eine romanische Kirche mit Rundchor, jedoch ohne Turm.
Wiederum ein Mettlacher Benediktinerabt, Egbert von Altsteten, errichtete um 1510 eine spätgotische Hallenkirche in Losheim. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts war diese zu klein geworden. Um 1711 wurde die Kirche daher um ein Schiff nach Norden erweitert. Diese neue Kirche war damit halb so groß wie das im Jahre 1945 zerstörte Gotteshaus. Um 1782 wurde die Losheimer Kirche abermals zu klein. Da die wirtschaftliche Lage günstig war, entschloß man sich zu einer wesentlichen Erweiterung. Es entstand ein schöner, heller, großer Raum, der etwa 50 m lang, 16 m breit aber nur 8 m hoch war.

Das Mittelschiff war schmal, der ganze Bau war nach Innen ein Barockbau, nach Außen fügte er sich mit dem etwa um 1809 erbauten klassizistischen Turm gut in das Ortsbild ein. 
Am Morgen des 14. März 1945 wurde die alte Losheimer  Dorfkirche durch Bomben und Granaten in Schutt und Asche gelegt. Nur die beiden Außenmauern nach Norden und Südosten überdauerten die Kriegseinwirkung. 1947 begannen umfangreiche archäologische Grabungen, 1948/49 wurde die neue Kirche im Rohbau ohne Turm fertiggestellt und am 15.11.49 benediciert. Der Turm wurde 1954 zugleich mit der neuen Treppe nach dem Markt erbaut.

 

Disposition
Hauptwerk, II. Man.,
C -g'''
    Schwellwerk, III. Man.,
C-g'''
 
Gemshorn 16'   Holzflöte 8'
Principal 8'   Gedackt 8'
Rohrflöte 8'   Salicional 8'
Viola da Gamba 8'   Vox coelestis 8'
Octave 4'   Principal 4'
Gedacktflöte 4'   Koppelflöte 4'
Quinte 2 2/3'   Nasard 2 2/3'
Superoctave 2'   Octave 2'
Cornett 4fach ab gº 4'   Terz 1 3/5'
Mixtur 4fach 1 1/3'   Mixtur 5fach  
Cymbel 3fach 1/2'   Basson 16'
Fagott 16'   Hautbois 8'
Trompete 8'   Clairon 4'
Cymbelstern     Tremulant  
         
Rückpositiv, I. Man. C-g'''     Pedal, C-f'  
Copula 8'   Principalbass 16'
Quintade 8'   Subbass 16'
Prästant 4'   Octavbass 8'
Blockflöte 4'   Gedacktbass 8'
Waldflöte 2'   Choralbass 4'
Larigot 1 1/3'   Rohrpfeife 2'
Sesquialter 2fach     Pedalmixtur 4fach  
Octave 1'   Posaune 16'
Scharff 4fach     Trompete 8'
Krummhorn 8'      
Tremulant     Koppeln  
      I-Ped., II-Ped., III-Ped.  
Registrierhilfen     I-II, III-II, III-I  
256 Setzerkombinationen        

 
Konzerte: siehe Kalender



Orgelpunkt Online Shop

MITMACHEN IM ORGELPUNKT

MITMACHEN IM ORGELPUNKT

Tragen Sie eine Konzertreihe ein | Verweisen Sie auf ein Orgelvideo bei Youtube | Nennen Sie uns Ihren Lieblings-Interpreten | Präsentieren Sie Ihre Lieblings-CD | Ihr schönstes Orgel- / Spieltischfoto | Verweisen Sie mit einem Link auf "Ihre" Orgel | Berichten Sie über ein Orgelkonzert | Geben Sie eine kostenlose private Kleinanzeige auf |
OFT GELESENE ORGELPUNKT - SEITEN

OFT GELESENE ORGELPUNKT - SEITEN

Trierer Dom | Konstantin-Basilika | 7 Goldene Regeln des Orgelübens | Trierer Kirchen | Kalender | Orgelpunkt - Leser wählen die besten Orgel - CDs | In Echtzeit: die vielleicht 50 besten Orgel-CDs der Welt | Die großen Orgelzyklen | Impressionen | Orgelpunkt Online Shop
TRIERER KIRCHEN UND ORGELN

TRIERER KIRCHEN UND ORGELN

Trierer Dom:
Dom | Kunstgeschichte | Domorgeln | Domorganist | Orgelhistorisches | Domorganisten und -kapellmeister | UNESCO-Weltkulturerbe | Moderne Fresken im Dom | Dombaumeister Wilhelm Peter Schmitz | Niederländische Orgelbaumeister am Trierer Dom | Fotogalerie Trierer Domorgel |
Konstantin-Basilika:
Basilika | Kunstgeschichte | Orgeln | Organist | Orgelhistorisches | Bachchor | Caspar-Olevian-Chor | Ev. Kinderchor | UNESCO-Weltkulturerbe | Panoramafotos Probe Bachchor |
Weitere Kirchen:
St. Matthias | Herz Jesu | Welschnonnenkirche | St. Antonius | St. Paulin | St. Martin | St. Irminen | Jesuitenkirche | Pfarrkirche Heiligkreuz | Stiftskirche Pfalzel | St. Helena, Euren | Liebfrauen-Kirche | St. Gangolf |
ORGELHISTORISCHES IM TRIERER RAUM

ORGELHISTORISCHES IM TRIERER RAUM

Trierer Orgeln 1900 - 1945:
Dom, St. Gangolf, St. Antonius und Treviris | Liebfrauenkirche | Kloster der Ewigen Anbetung, Hausorgel von Domkapellmeister Stockhausen, Orgel des Max-Planck-Gymnasiums | St. Paulus, Heiligkreuz | Kirche der Barmherzigen Brüder, Kirche der Weissen Väter, St. Helena (Euren) und Herz Jesu | St. Martin, St. Bonifatius (Kürenz) und St. Paulin | Pfalzel, Ruwer und Zewen |
Trierer Domorganisten und -kapellmeister:
Peter Joseph Pletz | Joseph Torner | Georg Schmitt | Michael Hermesdorff | Heinrich Pauli | Jodocus Kehrer | Ludwig Boslet | Johannes Klassen | Dr. Paul Schuh | Wilhelm Stockhausen | Hermann Schroeder | Wolfgang Oehms | Klaus Fischbach | Josef Still | Stephan Rommelspacher |
Geschichte der Domorgeln:
Turbulente Orgelzeiten von 1307 bis 1830 | Die Breidenfeld-Orgel von 1837 | Hochdruckorgel, Elektrizität und ein Konkurs | Schwalbennester aus Bonn und ein flötespielendes Teufelchen |
Frühere Orgelbauer:
Wilhelm Breidenfeld | Nikolaus Franzen | Eduard Sebald | Gebrüder Stumm | Orgelbauanstalt Mamert Hock | Anton und Heinrich Turk, Klausen | Heinrich Voltmann, Klausen | Orgelbau Claus |
Historische Orgelnachrichten:
Frühe Orgelnachrichten aus Kurtrier | Neue Erkenntnisse zur Orgelgeschichte des Bistums Trier | Einweihung der Bambusorgel von Las Pinas durch W. Oehms | Niederländische Orgelbaumeister am Trierer Dom |
BETRIEB UND WARTUNG VON ORGELN

BETRIEB UND WARTUNG VON ORGELN

Zur Bedeutung von Orgelwartungsverträgen | Sicherung von Orgeln bei Bau- und Malerarbeiten | Merkblatt zum richtigen Heizen und Lüften | Muster-Orgelwartungsvertrag | Mustersatzung Orgelbauverein | Zur Qualität von Orgelaufnahmen |
ORGELÜBEN

ORGELÜBEN

7 Goldene Regeln des Orgelübens | Aspekte des "schlauen" Fingersatzes |
IMPRESSIONEN

IMPRESSIONEN

2009 | 2008| 2007 |2006 | 2005 | 2004 | 2003 (A) | 2003 (B) | 2002 | 2001 |
ORGELZYKLEN IN TRIER UND HIMMEROD

ORGELZYKLEN IN TRIER UND HIMMEROD

Orgelzyklen 2011 | Orgelzyklen 2010 | Orgelzyklen 2009 | Orgelzyklen 2008 |Orgelzyklen 2007 | Orgelzyklen 2006 | Orgelzyklen 2005 | Orgelzyklen 2004 | Orgelzyklen 2003 |
ORGELPUNKT-LESER WÄHLEN DIE BESTEN ORGEL-CDs

ORGELPUNKT-LESER WÄHLEN DIE BESTEN ORGEL-CDs

November 2010 Januar 2010 April 2009 Januar 2009 Juni 2008 April 2008 Februar 2008 Dezember 2007 Oktober 2007 August 2007 Juli 2007 Mai 2007
TRIERER MUSIKGESCHICHTE

TRIERER MUSIKGESCHICHTE

Zwischen Tradition und Fortschritt - Der Trierer Domkapellmeister Wilhelm Stockhausen (PDF) | Werkverzeichnis Sebald (PDF) | Bachrezeption in Trier | Zum Cäcilianismus in Trier | Ein altes Palliener Weihnachtslied | Bischof Marx: "Kein Tach ohne Bach" |
BUCHBESPRECHUNGEN

BUCHBESPRECHUNGEN

Lexikon Orgelbau | Lexikon der Orgel | Orgelführer Deutschland | Handbuch Orgelmusik | Orgellandschaft Ostfriesland | Die Arp Schnitger-Orgel der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg | Repertorium Orgelmusik | Orgeln in Niedersachsen | Organistenbüchlein | Die Orgel Gottfried Silbermanns | Orgeln in Lothringen | Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins | Orgeln der Neuapostolischen Kirche |
BESTELLMÖGLICHKEITEN UND INTERPRETEN-SUCHE

BESTELLMÖGLICHKEITEN UND INTERPRETEN-SUCHE

Bestellmöglichkeit für CDs, Bücher, Noten:
Orgelpunkt Online Shop | In Echtzeit: Orgelpunkt-Leser wählen die besten 50 Orgel-CDs | CDs selbst vorschlagen/bewerten

 
Kirchen in der Umgebung: Losheim

Zum Seitenanfang
Diese Seite drucken