Muster-Orgelwartungsvertrag - Orgelpunkt Trier: Orgel - und Chor - Musik an Dom und weiteren Trierer Kirchen. Touristische Sehenswürdigkeiten wie z.B. Porta Nigra und Trierer UNESCO Weltkulturerbe. 09.03.2011 19:54:00

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Muster-Orgelwartungsvertrag

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Orgelpflegevertrag

Zwischen der ev. / kath. Kirchengemeinde in __________________________ ,

Vertreten durch __________________________________________________
- im folgenden Auftraggeber genannt -

und der Orgelbaufirma _____________________________________________

- im folgenden Auftragnehmer genannt -

wird folgender Orgelpflegevertrag abgeschlossen:

§ 1

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Orgel in der

_______________________________ in _______________________________

sorgfältig zu pflegen.

Die Orgel hat _____Manuale und Pedal,

_____ klingende Register, davon

_____ gemischte Stimmen von mehr als zwei Chören.

§ 2

1) Die Orgelpflege umfasst die Wartung und die Stimmung der Orgel.

2) Auszuführen sind jährlich einmal / zweimal / alle _____ Jahre
im Sommerhalbjahr während der heizungsfreien Zeit eine Wartung mit Hauptstimmung, darüber hinaus

______________ eine Wartung mit Teilstimmung

______________ eine Teilstimmung

Empfohlen im Bistum Trier: Wartung mit Hauptstimmung alle vier Jahre, in den Jahren dazwischen jährlich eine Wartung mit Teilstimmung

§ 3

  1. Die Wartung umfasst insbesondere folgende Arbeiten:
  1. Revision der Gebläsemaschinen und Gleichrichter; gegebenenfalls Schmieröl nachfüllen, Winddruck prüfen und - falls erforderlich - korrigieren,
  2. Überprüfung aller technischen Funktionen und der Pfeifenansprache;
  3. Nachregulierung der Spiel- und Registertraktur sowie der Koppeln;
  4. Beseitigung kleinerer Störungen und Schäden an Pfeifen, Windladen, Bälgen, Windleitungen, Befilzung;
  5. Reparatur bzw. Auswechseln einzelner dem Verschleiß unterliegender Teile, insbesondere der Traktur und Spieleinrichtung (Federn, Drähte, Stellmuttern, Abstrakten, Filze, Trakturbälgchen u. dgl.);
  6. Beseitigung von Heulern und Versagern, soweit hierzu keine sehr umfangreichen Arbeiten wie z. B. das Ausheben ganzer Register erforderlich sind,
  7. Entfernen einzelner, die Tongebung behindernder Fremdkörper aus den Pfeifen und sonstiger in das Innere der Orgel gelangter Gegenstände;
  8. Überprüfung von Türen und Füllungen des Gehäuses auf Funktionsfähigkeit und festen Sitz, Beseitigung störender Vibrationen an der Orgel, Entfernen von Schmutz unter der Pedalklaviatur;
  9. Prüfung, ob das Instrument gegen Einwirkung von Schmutz, Mörtel, Feuchtigkeit, Zugluft und anderer Mängel (z. B. Zutritt Unbefugter) genügend gesichert ist; schriftliche Meldung festgestellter Mängel an den Auftraggeber.
  1. Eine Hauptstimmung umfasst die Kontrolle der Temperierung, den Intonationsausgleich, die Überprüfung der Stimmung sämtlicher Pfeifen und das Stimmen sämtlicher verstimmter Pfeifen auf der Grundlage der bisherigen Tonhöhe. (Bei Orgeln mit Denkmalwert und bei Orgeln mit auf Tonlänge geschnittenen Pfeifen wird empfohlen, die Hauptstimmung in mehrjährigem Turnus durchzuführen.)
  2. Eine Teilstimmung umfasst das Nachstimmen verstimmter Einzelpfeifen, das Stimmen aller Zungenregister sowie die Beseitigung kleinerer Störungen, die dem Stimmer vor Beginn der Arbeiten gemeldet wurden.

§ 4

  1. Die zur Ausführung der Arbeiten erforderlichen Materialien und Werkzeuge stellt der Auftragnehmer ohne besondere Rechnung.
  1. Der Auftraggeber/der Auftragnehmer* stellt den Tastenhalter.
  2. Der Auftragnehmer benachrichtigt den Auftraggeber mindestens eine Woche vor Beginn der Arbeiten über den voraussichtlichen Arbeitsbeginn. Vom Organisten beobachtete Störungen und Mängel sollen schriftlich festgehalten und dem Stimmer bei Beginn der Arbeiten mitgeteilt werden.
  3. Die Beendigung der Arbeiten teilt der Stimmer dem Organisten oder einem vom Auftraggeber bestellten Vertreter mit. Dieser prüft die Arbeiten in Anwesenheit des Stimmers und bestätigt deren ordnungsgemäße Ausführung schriftlich. Im Zweifelsfalle kann verlangt werden, dass zur Abnahme der Arbeiten der zuständige Orgelsachverständige hinzugezogen wird. Der Organist oder der vom Auftraggeber bestellte Vertreter ist nicht bevollmächtigt, weitere als die in §§ 2 und 3 beschriebenen Arbeiten in Auftrag zu geben.

§ 5

Bei Orgeln mit Denkmalwert dürfen ohne vorherige Zustimmung der Kirchenbehörde und vorherige Beteiligung der staatlichen Denkmalschutzbehörde entsprechend den landesrechtlichen Regelungen keine Veränderungen an Trakturen, Windladen, Winddruck, Pfeifenwerk und sonstigen wesentlichen Bestandteilen der Orgel vorgenommen werden. Mit der Wartung und Stimmung von Orgeln mit Denkmalwert darf der Auftragnehmer nur Mitarbeiter betrauen, die über die notwendige Erfahrung mit solchen Orgeln verfügen.

§ 6

Stellt sich bei der Wartung oder Stimmung heraus, dass Arbeiten notwendig werden, welche über die in §3 genannten Leistungen hinausgehen, unterrichtet der Auftragnehmer den Auftraggeuer sofort und legt einen Kostenvoranschlag vor. Mit der Ausführung dieser zusätzlichen Arbeiten darf erst begonnen werden, wenn die schriftliche Auftragserteilung gemäß den Vorschriften des geltenden Kirchenrechts vorliegt.

§ 7

Alternative A:

Es wird folgende Vergütung vereinbart:

Wartung mit Hauptstimmung ____________ EUR

Wartung mit Teilstimmung ______________ EUR

Der vereinbarten Vergütung ist die zum Zeitpunkt der Durchführung der Arbeiten geltende gesetzliche Mehrwertsteuer (derzeit _____%) hinzuzurechnen.

Alternative B:

Statt der unter Alternative A vorgesehenen Berechnungsgrundlage wird folgende Vergütung vereinbart:

Für die Wartung mit Hauptstimmung erhält der Auftragnehmer einen Grundpreis

von ________ EUR

Bei _____ klingenden Registern
(ein- und zweichörigen Stimmen)

einen Zuschlag von ________ EUR je Register: _____ EUR

Bei _____ klingenden Registern
(drei- und mehrchörige Stimmen)
einen Zuschlag von ________ EUR
pro angefangene zwei Chöre: _____ EUR

Zusammen _____ EUR

 

Für die Teilstimmung erhält der Auftragnehmer _____ EUR

§ 8

  1. Der Betrag ist nach vorbehaltloser Abnahme (siehe § 4 Abs. 4) und Erhalt der Rechnung zur Zahlung fällig.
  2. Fahrtkosten, Spesen und sonstige Nebenkosten sind in den o. g. Vergütungen enthalten.
  3. Den vereinbarten Vergütungen liegt der bei Abschluss des Vertrages gültige und für den Auftragnehmer verbindliche Lohntarif zugrunde. Sind die tariflichen Löhne - bezogen auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses bzw. auf den Zeitpunkt der letzten vereinbarten Vergütungsanpassung - um mehr als 5 % gestiegen oder gefallen, kann jeder Vertragspartner eine entsprechende Änderung verlangen. Kommt innerhalb von 3 Monaten keine Einigung zustande, kann jeder Vertragspartner mit sofortiger Wirkung vom Vertrag zurücktreten.

§ 9

  1. Der Vertrag tritt am ___________ in Kraft und wird bis zum Ende des zweiten Kalenderjahres nach Vertragsbeginn abgeschlossen. Das Vertragsverhältnis verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn der Vertrag nicht bis zum 1. Oktober eines Jahres zum Jahresende gekündigt wird.
  2. Änderungen des Vertrages einschließlich der Änderung dieser Schriftformklausel bedürfen der Schriftform.

§ 10

  1. Streitigkeiten über die Anwendung und Auslegung dieses Vertrages werden vor Beschreiten des ordentlichen Rechtsweges zunächst der kirchlichen Aufsichtsbehörde zur Stellungnanme und Schlichtung vorgelegt.
  2. Maßgebend für den Gerichtsstand ist der Sitz des Auftraggebers.

§ 11

Sonstige Vereinbarungen: ______________________________________________________

 

§ 12

Dieser Vertrag bedarf zu seiner Rechtswirksamkeit der Prüfung/der Genehmigung des / der ____________________________________ , den _________________________________________________

 

 

 

____________________ ____________________

(Auftragnehmer) (Auftraggeber)

 

 

 

 

 

Genehmigt / Geprüft

______________________________________________________

___________________________________________

(AZ)

 

___________________________________________

(Datum)

 

___________________________________________

(Kirchl. Aufsichtsbehörde)

 

___________________________________________

(Unterschrift)



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