PRINCIPAL - Das Trierer Orgelfestival - Orgelpunkt Trier: Orgel- und Chor Musik an Dom und Konstantin - Basilika. Touristische Sehenswürdigkeiten wie z.B. Porta Nigra und Trierer UNESCO Weltkulturerbe. 31.05.2009 11:04:56

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PRINCIPAL - Das Trierer Orgelfestival
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10. - 12. September 2003
Internationales Orgelfestival

In Zusammenarbeit von Hoher Domkirche und Konstantin-Basilika findet 2003 erstmals das Trierer Orgelfestival PRINCIPAL statt. In diesem Rahmen werden zwei Konzertorganisten und eine Konzertorganistin von Weltrang in einer der großen Trierer Kirchen ein Orgelkonzert spielen. Die vollständigen Programme finden Sie nachstehend:

Freitag, 12. September 2003, 20.00 Uhr

Basilika St. Paulin

 

1. Orgelkonzert

mit

EWALD KOOIMAN (Amsterdam)

 

Johann Sebastian Bach

1685 - 1750

Fantasie und Fuge c-Moll

BWV 537

 

Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter

BWV 650

 

 

Jan Albert van Eijken

1823 - 1868

Sonate Nr.2 d-Moll op.15

I Allegro con brio e con fuoco

II Adagio

III Allegro con brio

 

 

Samuel de Lange junior

1840 - 1911

Praeludium und Fuge f-Moll op.10

 

 

Johann Sebastian Bach

Wer nur den lieben Gott läßt walten

BWV 647

 

Praeludium, Largo und Fuge C-Dur

BWV 545a

E. KooimanEwald Kooiman (Amsterdam)

geboren 1938, studierte Orgel in Amsterdam und Paris und ist außerdem habilitierter Romanist. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehauftritten ist er weltweit als Konzertorganist tätig. Seine Schallplatten- und CD-Einspielungen umfassen u.a. zweimal das gesamte Orgelwerk Bachs auf historischen Orgeln. Er ist Professor für Orgelkunst an der Freien Universität Amsterdam; an der Internationalen Sommerakademie in Haarlem unterrichtet er die Interpretation der Orgelwerke Bachs. Ewald Kooiman war Gastprofessor an Universitäten in mehreren Ländern Europas, in Südafrika und Korea. Als Herausgeber hat er mehr als 50 Bände Orgelmusik aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert veröffentlicht. Auch hat er viele Veröffentlichungen zu Fragen der Interpretation publiziert.

St. Paulin
(Breidenfeld 1858 / Klais 1934, 1991)

Die Orgel von St. Paulin wurde 1756 von dem Trierer Orgelbauer Romanus Benedikt Nollet fertiggestellt. Der reiche Orgelprospekt entstand nach Angaben Balthasar Neumanns in der Werkstatt von Johannes Seitz. 1858 wurde das Orgelwerk von Wilhelm Breidenfeld, Trier erneuert.

Das vorhandene Gehäuse blieb erhalten. Die Bonner Orgelbaufirma Klais nahm 1934 erhebliche Umbauten vor. So wurde ein Schwellwerk eingebaut und die Orgel weitgehend elektrifiziert. 1991 wurde die Orgel von Klais restauriert. I. und II. Manual haben mechanische Schleifladen, das Schwellwerk elektrische Kegelladen.

 


Samstag, 13. September 2003, 20.00 Uhr

Trierer Dom

 

2. Orgelkonzert

mit

DAME GILLIAN WEIR (London)

 

Michelangelo Rossi

1600?-1660?

Toccata Settima

 

Recueil d'Attaignant

16. Jahrhundert

Sechs Tänze

 

Paul Hindemith

1895-1964

Sonate Nr.1

I Mäßig schnell

II Sehr langsam

III Phantasie

IV Ruhig bewegt

 

Healey Willan

1880-1968

Introduktion, Passacaglia und Fuge

 

Franz Liszt

1811-1886

Der Heilige Franz von Paula, über die Wogen schreitend

(Transkription für Orgel von Lionel Rogg)

 

Calvin Hampton

1938-1984

- The Primitives

- At the Ballet

- Everyone Dance

(aus "Fünf Tänze für Orgel")

Guy Bovet

* 1942

Hamburger Totentanz



Dame G. Weir Dame Gillian Weir

ist international als Konzertorganistin tätig. In unzähligen Auftritten als Solistin oder mit weltweit führenden Orchestern und Dirigenten, bei Festivals und Fernsehauftritten bringt sie ein außerordentlich vielfältiges Repertoire zur Aufführung, das von der Renaissance bis zur Moderne reicht und die Gesamtwerke von Bach, Messiaen und anderen einschließt. Neben ihrem musikwissenschaftlichen und pädagogischen Wirken wird Dame Gillian Weir regelmäßig als Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe eingeladen. Anfang 1996 wurde sie von Königin Elizabeth II. in den Ritterstand erhoben und zur "Dame Commander of the Order of the British Empire" ernannt.

Hohe Domkirche
(Klais 1974)

Natürlicher Verschleiß, vor allem aber die Auswirkungen des 2. Weltkrieges machten die Domorgel von 1908 im Laufe der Jahrzehnte nahezu unbrauchbar. Nach langjährigen umfangreichen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten im Dom konnte schließlich im Jahre 1970 die Planung einer neuen Orgel begonnen werden. Die Entscheidung fiel nach allseitigen Erwägungen und akustischen Versuchen zugunsten einer "Schwalbennestorgel", und zwar an der Stelle, wo bis 1837 die frühreren Domorgeln ihren Platz hatten. Die Orgel selbst ist ein Instrument der Bonner Orgelbauwerkstatt Johannes Klais, die sie nach den Prinzipien des klassischen Orgelbaus konstruiert hat. Die verschiedenen Rundtürme im Prospekt kennzeichnen die vier übereinanderliegenden Teilwerke: Rückpositiv, Brust-, Schwell- und Hauptwerk in der Mitte, rechts und links flankiert von den mächtigen Seitentürmen des Pedalwerkes. Der Spieltisch mit vier Klaviaturen und den für 67 Register, zehn Koppeln, vier Tremulanten und weiteren technischen Einrichtungen notwendigen Zügen befindet sich sozusagen mitten in der Orgel, deren Weihe am 1. Mai 1974 erfolgte.

 


Sonntag, 14. September 2003, 20.00 Uhr

Konstantin-Basilika

 

3. Orgelkonzert

mit

JEAN GUILLOU (Paris)

 

Johann Sebastian Bach

1685 - 1750

Konzert C-Dur (nach A. Vivaldi)

BWV 594

I ohne Satzbezeichnung

II Recitativo (Adagio)

III Allegro

 

 

Wolfgang Amadé Mozart

1756 - 1791

Fantasie f-Moll

KV 608

 

 

Jean Guillou

* 1930

Eloge op.52

 

 

Franz Liszt

1811 - 1886

Prometheus

- Symphonische Dichtung -

(Transkription für Orgel von Jean Guillou)

 

 

Jean Guillou

Improvisation über gegebene Themen

 

J. GuillouJean Guillou (Paris)

Jean Guillou, seit 1963 Titularorganist an St. Eustache zu Paris, ist bekannt für seine Tätigkeit als Konzertorganist, Lehrer, Komponist und Orgelbaufachmann. Seine Organistenkarriere wurde durch die American Guild of Organists gekrönt, die ihm anläßlich eines Konzertes in der Riverside Church, New York, den Titel "Performer of the year" verlieh. Für seine Schallplattenaufnahmen erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen. Seit 1970 ist Jean Guillou Professor der Züricher Meisterkurse, wo er hervorragende Organisten aus aller Welt in der Improvisationskunst unterrichtet. Sein reiches kompositorisches Schaffen umfaßt Orgel- und Orchesterwerke. Guillous Buch "Die Orgel – Erinnerung und Vision", das sich der Geschichte dieses Instrumentes von den Anfängen bis zu unseren Tagen widmet, enthält auch seine interpretatorischen Ansichten und die Auffassung vom modernen Orgelbau, die er als Organist und Komponist vertritt.

Konstantin-Basilika
(Schuke 1962)

Aus dem Jahr 1856, in dem die Palastaula Kaiser Konstantins der Ev. Kirchengemeinde Trier durch den Preußenkönig Wilhelm IV. als Gotteshaus zur ewigen Nutzung übergeben wurde, stammt auch die erste Orgel, die – erbaut von den Gebrüdern Uebach aus Barmen (später Klavierfabrik Ibach) – auf einer dem Altarraum gegenüberliegenden Empore stand. Sie wurde am 28. September 1856 mit der Basilika in Anwesenheit des Preußenkönigs und seiner Gattin eingeweiht. Dieses Werk hatte 40 Register auf drei Manualen und Pedal, und in seinen beiden halbrunden Pedaltürmen standen dreißig Pfeifen des Prinzipalbaß 32´. Das Gehäuse maß 15,10 m in der Höhe, 10,60 in der Breite und 5 m in der Tiefe.

Im Jahre 1913 wurde die Basilika-Orgel durch die Firma Friedrich Weigle (Echterdingen bei Stuttgart) umgebaut und auf 50 Register erweitert. Das Instrument hatte eine rein pneumatische Traktur und Membranenladen.

Dem Zweiten Weltkrieg fielen sowohl die Orgel als auch die Inneneinrichtung der Basilika zum Opfer. Nach dem Wiederaufbau erhielt der Raum, auch "Ev. Kirche zum

Erlöser" genannt, im Jahre 1962 eine neue Orgel (II/30) mit mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut von der Berliner Orgelbauanstalt Prof. Karl Schuke. Dem asketischen Restaurationsverständnis dieser Zeit entsprach der Standort der neuen Orgel, die in den vorderen Fensterbogen der Ostwand hineingebaut wurde. Der Prospekt verdeutlicht den klaren Werkaufbau: Das Oberwerk ist über dem Hauptwerk angeordnet, die 16´-Prinzipale des Pedals rahmen diese Mitte ein, deren einziges in den Raum hineinragendes Element die Spanischen Trompeten 8´ und 4´ bilden.

Konzerte:
12.9. Ewald Kooiman, St. Paulin Trier, 20.00 Uhr
13.9. Dame Gillian Weir, Trierer Dom, 20.00 Uhr
14.9. Jean Guillou, Konstantin-Basilika, 20.00 Uhr

Kostenbeitrag:
Konzertkarten: Je Konzert 10 EUR, ermäßigt 8 EUR.
Kombikarte für alle drei Konzerte 28 EURO, erm. 22 EUR
Kartenvorverkauf über Moselfestwochen:
Tel. 06531/3000, INFO@MOSELFESTWOCHEN.DE

Kontakt: Martin.Bambauer@t-online.de, Josef.Still@t-online.de

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