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St. Maximin
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Die ehemalige Benediktinerabtei St. Maximin, von der heute nur noch die Abteikirche erhalten ist, steht - wenn man von den Gegebenheiten der Antike ausgeht - auf dem antiken Friedhof, der nördlich vor der Stadt lag.

Dieser Friedhof lag rechts und links der heutigen Paulinstraße, die in etwa dem Verlauf der antiken Straße folgt, die - von Mainz kommend - auf Trier zuführte.

Diese Zufahrtsstraße wurde gesäumt von Grabdenkmälern - ein Anblick, wie man ihn heute noch von der Via Appia vor Rom kennt. Diese Grabdenkmäler dienten nicht nur als ewige Wohnstätten und Erinnerungsmale für die Verstorbenen, sondern auch als Repräsentativbauten für die Lebenden. So scheute man sich nicht darzustellen, welcher Tätigkeit man nachging und welche Interessen man hatte - kurzum: man zeigte, was man sich leisten konnte.

Dieser Friedhof wurde nicht nur von Heiden benutzt, hier entwickelte sich auch der christliche Friedhof. Diese Bestattungen sind in erster Linie durch die Inschriften als christliche Grablegen zu identifizieren.

In einer christlichen Grabinschrift wird neben dem Verstorbenen und demjenigen, der die Inschrift gesetzt hat auch das Alter des Verstorbenen genannt.

Selten sind Berufsbezeichnungen oder die Angabe des Todes- bzw. des Bestattungstages. Nur relativ kurz wird angegeben, wer hier „in Frieden ruht“, verziert sind die Inschriften mit schlchten Symbolen, wie der Taube, einem Kelch oder dem Christogramm mit den Buchstaben Alpha und Omega, die für den Anfang und das Ende stehen.

In diesen Inschriten ist nichts mehr zu spüren von der stolzen Selbstdarstellung der heidnischen Vorfahren. An der Stelle des heutigen Kirchengebäudes stand in der Antike ein großes, hallenartiges Gebäude, das zu seiner Entstehungszeit im 4. Jh. noch keine Kirche, sondern ein Bestattungsbau war.

In der Halle wurden Sarkophage in die Erde eingelassen. Als man in der Halle keinen freien Platz für weitere Bestattungen finden konnte, wurde einfach der Boden in der Halle soweit erhöht, dass eine zweite Lage an Bestattungen eingebracht werden konnte. Gekennzeichnet waren die Grablegen oberirdisch durch die Inschriften, die entweder aud dem Sarkophagdeckel direkt auflagen oder in einer besonderen Einfassung über dem Sarkophag lagen oder an der Wand über dem Grab angebracht werden konnte. Erst im 6. Jh. hkann man nachweisen, dass dieser riesige Grabbau als Kirche genutzt wurde. Der erste Hinweis auf ein Kloster findet sich im 7. Jh.

Andrea Binsfeld




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St. Maximin

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